„Mit Gott und den Menschen reden

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I „Die Seele des Sozialen“: Begegnungen, Bewegungen und Rituale
Cornelia Coenen-Marx
(Inhaltsverzeichnis des laufenden Buchprojekts – erscheint im Herbst 2005)


1. Die leere Mitte - Diakonie ohne Gottesdienst ?
Fliedners Betstunde und die offene Mutterhauskirche. Das Orchester spielt nicht mehr. Diakonische Knotenpunkte in der Tagesordnung der Welt.

2. Halt und Stop im Wandel: Warum Rituale gefragt sind
Auflösung der konfessionellen Identität. Mobile Diakonie- sozialräumliche Gemeinde. Mobilität und Lebensschwellen. Diakonie als Grenzerfahrung und Grenzüberschreitung. An der Schwelle zum Transzendenten. Extrafunktionale Kompetenz im diakonischen Kontext.

3. Rechnet sich das? Spiritualität und Nachhaltigkeit
Rituale als Unterbrechung des Alltagsgeschäft. Der Spiritual als Qualitätsmerkmal. Werte und Wertschöpfung in der Personalentwicklung. Dankbarkeit, Bindung und Engagement im Spendenmarketing .

4. Normativ oder subversiv - Wertorientierung und Sinngebung
Entinstitutionalisierung und Privatisierung der Religion. Religiöse Angebote im Gesundheitssystem. Das Konzept der Salutogenese. Spiritualität am Krankenbett. Sozialmarkt und Sinnmarkt. Chancen und Grenzen theologischer Steuerung in sozialwirtschaftlichen Unternehmen.

5. Lohnt sich das? Zwischen Verheißung und Verheizung
Erfahrungen der Resignation. Von der Liebesanstalt zum Unternehmen. „Das Weib ist zur Liebe geboren“. Zur Mißachtung von Erziehungs- und Pflegearbeit. Leib und Seele, Geld und Liebe. Zum Stellenwert sozialer Dienste in der Marktgesellschaft

6. Soziales ohne Seele ?
Ökonomisierung und technokratische Steuerung: Das Soziale unter dem Druck des Marktes. Kirchliche Hierarchien und politische Einbindung: Das Soziale unter dem Druck der Macht. Genossenschaften und Initiativen: Zum Entstehen neuer Bewegungen.

7. Bindung und Verbindlichkeit – Schussfäden im Sozialgewebe
Markt und Haushalt als ökonomische Modelle. Dienstleistung und Eigenarbeit: das zukünftige Sozialgewebe. Versorgungsketten und Netzwerke: Zur sozialen Kultur in einer mobilen Gesellschaft. Blick über den Zaun: Sozialsysteme im neuen Europa. Soziales Lernen als Bildungsauftrag. Begreifen, was uns heilig ist: Werte in der Erziehung.

8. Begegnung, Bewegung, Gemeinschaft
Hospizbewegung und Institutionen. Freiwilliges Engagement und Professionalität der Dienstleister. Kreative Spannungen. Vom Team zur Gemeinschaft. Sehnsucht nach Ganzheitlichkeit. Dienst - Gemeinschaft – eine verlorene Illusion ?

9. Nichts muss bleiben, wie es ist: Ökumenische Impulse
Diakonie aus internationaler Perspektive. Kirchliche Ausbildungsgänge in Brasilien. Genderfragen aus Indonesien. Interreligiöse Impulse für die säkularisierte Gesellschaft.

10. Die verborgene Schrift lesbar machen – Zur Kultur des Helfens
Diakonische Zeichen und Symbole im multireligiösen Kontext. Ora et labora: Warum die Klöster gefragt sind - und warum kaum jemand da leben will. Kunst, Kampagnen und Events – neue Anstöße für die Kultur des Sozialen.

11. Die Seele des Sozialen: Herausforderungen für die Kirche von morgen
Begegnung ermöglichen. Beziehungen stiften. Soziale Bewegungen fördern. Gemeinschaft erleben. Kraftquellen erschließen. Symbole sichtbar machen. Liturgien erleben. Die Tagesordnung verändern. Politik gestalten. Auf dem Weg zu einer ökumenischen und diakonischen Kirche.


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